Wovor hast du Angst?

Wovor hast du Angst? Die Wahrscheinlichkeit ist relativ hoch, dass die Angst öffentlich zu reden zu deinen Ängsten gehört. Das hat eine Studie von Statista ergeben. Die Angst vor anderen Menschen zu reden ist demnach die häufigste Angst der Menschen! Mehr Menschen haben Angst davor, als vor großen Höhen, Geldmangel oder Ungeziefer. 

Woher kommt das und was kann man dagegen tun? 

Warum haben so viele Menschen Angst vor öffentlichen Reden?

Die anderen Ängste kann man vor unserem genetischen Hintergrund nachvollziehen. Die Angst vor Ungeziefer oder großen Höhen hat unsere Vorfahren eventuell vor dem Tod beschützt, und wurde so genetisch an uns weiter gereicht. Die Angst vor Geldmangel kann man insoweit verstehen, dass es Zeiten gab, in denen man ohne Geld verhungern musste. 

Aber warum haben so viele Menschen Angst vor öffentlichen Reden? Diese Angst gehört zu den sozialen Ängsten. Wir haben also Angst davor, was unsere Zuhörer denken oder tun könnten. Auch das ist vor dem genetischen Hintergrund verständlich: als die Menschheit noch in Sippen umherzog, war der einzelne auf die Sippe angewiesen. Diejenigen, die Angst hatten, von der Sippe abgelehnt und ausgestoßen zu werden, haben eher überlebt und diese Angst an ihre Nachfahren weitergegeben als diejenigen, denen es egal war. 

Der zweite Faktor, der bei vielen Menschen dazu kommt, ist mindestens eine negative Erfahrung in Kindheit oder Jugend. Beim Referat vom Lehrer bloßgestellt oder von der Klasse ausgelacht zu werden kann traumatisch wirken und große Angst vor jeglicher Redesituation erzeugen. 

Was kann man gegen Redeangst tun?

Redeangst hat eine mentale und eine körperliche Komponente, die zusammenspielen. Die mentale Komponente sind die Gedanken und Vorstellungen in deinem Kopf, die Angst erzeugen oder verstärken. Es ist wichtig, sich diese genau anzuschauen – so abstrus und unrealistisch sie auch sein mögen. Stelle dir drei Fragen zu diesen Gedanken oder Vorstellungen: 

  1. Wo kommt das her?
  2. Ist das heute noch realistisch?
  3. Wenn es passiert, wie schlimm wäre das?

Früher hatte ich große Angst davor, einen Blackout zu haben und nicht mehr zu wissen, was ich sagen soll. Seit mir das mal wirklich passiert ist, weiß ich, dass dann gar nichts Schlimmes passiert. Und seitdem habe ich diese Angst kaum noch! 

Angst ist jedoch nicht nur im Kopf, sondern auch im Körper. Du kennst es bestimmt selbst – Bauch und Brust werden eng, Schultern ziehen nach vorne, die Atmung wird flacher. Wenn du es schaffst, diese körperlichen Symptome zu reduzieren, reduzierst du auch die mentale Angst. 

  1. Tief atmen.
  2. Die Schultern entspannen. 
  3. Den Körper aufrichten und die Brust rausstrecken.

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