#207 – Vom Apple-Verkäufer zum Unverpackt-Laden
Wie fühlt es sich an, wenn der eigene Beruf irgendwann nicht mehr zu den eigenen Werten passt?
Guido arbeitete unter anderem als IT-Trainer, IT-Berater und später für einen Apple-Händler. Doch mit dem Konsum, den er dort erlebte und selbst mitförderte, konnte er sich zunehmend weniger identifizieren. Schließlich entschied er sich für einen beruflichen Neuanfang und übernahm einen Unverpackt-Laden in Aachen.
Heute bietet er dort über 1.000 Produkte an, viele davon möglichst regional und direkt von den Erzeuger:innen.
Wir sprechen über seinen Arbeitsalltag, die wirtschaftlichen Herausforderungen der Unverpackt-Branche und darüber, warum nachhaltiger Konsum oft an Bequemlichkeit scheitert. Vor allem geht es aber um Guidos ungewöhnlichen Berufsweg, die Entscheidung, dem eigenen Gewissen zu folgen, und eine besondere Gemeinschaft: Mehr als 30 Kund:innen halfen ihm freiwillig beim Umzug seines Ladens.
Eine Folge über Nachhaltigkeit, Selbstständigkeit und die Frage, wie gut der eigene Beruf eigentlich zu den eigenen Werten passt.